Das Besondere am Camping-Urlaub
Camping ist der Inbegriff eines Erlebnisses, welches den Einzelnen nicht nur wieder näher an die Natur heranbringt, sondern auch an die Familie und die anderen Miturlauber. Aber was ist es, was einen Campingurlaub so besonders macht? Was sollten vor allem Neulinge des Campings wissen und beachten, damit der Trip mit Zelt, Kind und Kegel auch wirklich zu dem Erlebnis wird, welches man sich erhofft und verspricht?
Früher war Camping oft verpönt und galt als der Urlaub, den nur “arme Leute” bevorzugen. Heute weiß man zum Glück, dass das weitaus mehr als nur ein Märchen ist. Camping ist sicherlich eine ganz eigene Art des Urlaubs und weit entfernt davon, wirklich luxuriös zu sein. Dennoch verfügt ein Campingurlaub über ein Maß an Charme, mit dem der eines Fünf-Sterne-Urlaubes nicht im Geringsten vergleichbar ist.
Erst einmal sollte jeder interessierte Camper wissen, das Camping niemals gleich Camping ist. Campingtrips haben so viele Facetten, dass sie nur sehr schwer in wenige Worte zusammenfassbar sind. Es gibt beispielsweise ebenso den komfortablen Urlaub im Wohnwagen auf einem vollausgestatteten Fünf-Sterne-Campingplatz, wie es Trips in abgelegene Waldgegenden gibt, wo die Natur den Tagesablauf bestimmt. Erlaubt ist hier was dem Einzelnen gefällt – nur für Hartgesottene ist Camping aber keinesfalls, um einen ebenfalls oft angesprochenen Mythos aus der Welt zu schaffen. Wenn man genau weiß was man will, sich entsprechend vorbereitet und seine eigenen Grenzen einzuschätzen weiß, wird jede Art von Campingtrip erholsam und entspannend sein.
Weniger erfahrene Camper sollten aber immer klein und behutsam anfangen. Zu Beginn sollte es also eher weniger direkt das dreiwöchige Survival-Camp in Australien sein. Zum Schnuppern und Erkunden eignet sich ein kurzer Campingtrip, der bestenfalls ein verlängertes Wochenende umfasst und auf einem gut ausgestatteten Campingplatz stattfindet. Neulinge sollten ich besser langsam an den Erlebnisurlaub herantasten, um böse Überraschungen zu vermeiden. Das gilt aber auch für einen längeren Luxus- und Wellness-Campingaufenthalt. Auch hier sollte man erst einmal herausfinden, ob einem Camping an sich Freude bereitet – bevor man einen vierwöchigen Aufenthalt bucht.
Der größte Feind beim Camping ist stets das Wetter. Nichts stellt eine größere Nerven- und Stressprobe dar, als große Unwetter oder tagelanger Regen. Da liegen schnell nicht nur die Nerven blank, sondern auch alles im Regenwasser. Deshalb sollte vor dem Urlaubsantritt immer der Wetterbericht genau studiert werden und mögliche Unwetter bestmöglich eingeplant werden. Ein hochwertiges Zelt fängt Regenschauer besser ab, als ein altes und ein Wohnwagen mit Überdach ist immer ein besserer Unterschlupf, als ein Wohnwagen ohne.
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