Das gesunde Doppel: Sport und Sauna
Sport und Sauna – das gehört für viele Leistungs- und Hobbysportler einfach zusammen. Dabei steht die Regeneration ebenso im Vordergrund, wie der gemeinsame Ausklang einer sportlichen Herausforderung. Aber was bringt ein Saunabesuch wirklich?
Wer sich nach einem fordernden Training in einer Saunakabine bzw. einem Saunahaus entspannt hat, kennt das Gefühl, deutlich fitter zu sein. Hinter diesem Eindruck steckt ein recht simpler Vorgang. Muskelverspannungen und – verletzungen werden durch die wohltuende Saunawärme gelindert.
Und es gibt noch weitere gesundheitliche Aspekte: Während des Saunabesuchs wird der Körper entschlackt. Das bedeutet, dass viele Schadstoffe aufgrund der Wärme ausgeschieden werden. Weiterhin ist positiv, dass dank des Wechselspiels zwischen Wärme und Kälte das eigene Immunsystem gestärkt wird. Dabei sollten die erfrischenden Zwischenstopps im Abkühlbecken selbstverständlich nicht vergessen werden.
Wer auf den Geschmack des Sauna-Genusses gekommen ist, sollte jedoch folgenden Rat berücksichtigen: Zwischen der letzten sportlichen Anstrengung und dem ersten Sauna-Aufguss sollte mindestens eine Pause von etwa 30 Minuten liegen. Diese Zeit braucht der Körper, um Kraft für die Hitze zu sammeln. Wie bereits bei der sportlichen Anstrengung muss der Körper auch jetzt wieder Schwerstarbeit leisten. Übrigens: Auch nach dem Saunagang sollte man seinem Körper etwas Ruhe gönnen.
Aber Achtung: Wer sich muskuläre Verletzungen, wie etwa Blutergüssen oder Schwellungen, beim Sport zugezogen hat, der sollte den Saunagang verschieben. Die durch die Hitze verbesserte Durchblutung kann die Verletzung noch verstärkten.
Bereits während und vor allem nach der Sauna gilt es, den Flüssigkeitsverlust nach Sport und Hitze wieder auszugleichen. Besonders zu empfehlen ist Mineralwasser oder Fruchtschorle. Und um wieder auf den Punkt der Geselligkeit zurückzukommen: auch Bier ist in Ordnung. Allerdings am besten die alkoholfreie Variante.
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